Herrscht Im Tibetischen Buddhismus Wertschätzung Für Das Weibliche?
Treasuring the Feminine Project Team
Der Platz des Weiblichen im tibetischen Buddhismus – ein Thema, bei dem es viel zu entdecken gibt.
Das Thema ist brandaktuell. Weltweit beginnen wir gemeinsam, die kulturellen und gesellschaftlichen Einschränkungen zu hinterfragen, die mit Geschlechterrollen und -erwartungen einhergehen. Auch im Vajrayana-Buddhismus besteht Bedarf an Reflexion, Dialog und Veränderung. Gleichzeitig gibt es Missverständnisse sowie einen Mangel an Kommunikation und Aufklärung rund um das weibliche Prinzip und die Weiblichkeit im Vajrayana-Buddhismus.
Mit dem Projekt „Wertschätzung des Weiblichen“ möchten wir die einzigartige Perspektive feiern, die der Vajrayana-Buddhismus auf das weibliche Prinzip bietet, und gleichzeitig Erfahrungen, Belehrungen und Erkenntnisse austauschen.
Dieses Projekt steht allen Interessierten offen. Gemeinsam schauen wir uns an, welche Auswirkungen die Lehren der Nicht-Dualität auf die Geschlechtsidentität sowie auf soziale und kulturelle Herausforderungen haben. Es wurde 2021 ins Leben gerufen, zu Ehren des zehnten Jahrestags von Khandro Tsering Chödron.
Was ist das weibliche Prinzip? Spielt das Geschlecht in einer Tradition, die sich auf Nicht-Dualität konzentriert, eine Rolle? Wer sind die großen buddhistischen Lehrerinnen und weiblichen Praktizierenden? Wie sieht die buddhistische Sicht in Bezug auf Sexualität und Verhalten aus?
Wir können ganz einfach beginnen: indem wir uns die heutigen Lehrerinnen anschauen, die Lehren und Podcasts des Projekts „Wertschätzung des Weiblichen“ anhören und nach und nach durch Kontemplation und Reflexion unser eigenes Verständnis entwickeln.
📆 In der nächsten Veranstaltung im Rahmen dieses Projekts treffen wir uns zu drei Online-„Open Conversations“ mit den buddhistischen Lehrerinnen Elizabeth McDougal, Sarah Jacoby, Elizabeth Mattis Namgyel, Kirsten Deleo und Marcia Schmidt. Verfolge die Veranstaltungen online auf Prajna am 5., 6. und 7. Juni.