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RIGPA ERNEUERT SICH

Seit Rückzug seines Gründers, Sogyal Rinpoche, im August 2017 und den schwerwiegenden Anschuldigungen und Vorwürfe gegen ihn und Rigpa, führt Rigpa in der gesamten Organisation eine Reihe von Reformen und Veränderungen durch. Die vorgebrachten Anschuldigungen wurden untersucht und im September 2018 wurde ein unabhängiger Bericht veröffentlicht.

Zuletzt geändert: Juli 2019

Wie sich Rigpa erneuert

Die vergangenen zwei Jahre waren eine Zeit der Herausforderungen und Veränderungen. Nach den schwerwiegenden Anschuldigungen gegen Sogyal Rinpoche und Rigpa gab Rigpa eine unabhängige Untersuchung in Auftrag, deren Bericht im September 2018 veröffentlicht wurde. 

Wir anerkennen, wie schwerwiegend// die Ergebnisse des Berichts sind, und haben uns verpflichtet, seinen Empfehlungen nachzukommen. 

In Absprache mit unserer Gemeinschaft bringen wir die Reformen voran und konzentrieren uns dabei speziell auf sechs Bereiche die Rigpas Vision und  Kultur, seine Leitung und den verantwortungsvollen und fürsorglichen Umgang miteinander betreffen:

  1. Klärung und Verkörperung von Rigpas Vision

  2. Kommunikation der Beziehung zwischen Rigpa und Sogyal Rinpoche

  3. Sich verpflichten, in Rigpa eine sichere Umgebung zu schaffen

  4. Verantwortung für Heilung und frühere Verletzungen übernehmen

  5. Vertiefung unserer Kultur des Zuhörens, des Nicht-Urteilens und der klaren Kommunikation

  6. Stärkung unserer Leitungsrichtlinien, unserer Transparenz und unserer Finanzabläufe


Auf dieser Seite wird regelmäßig über die aktuellen Fortschritte in Zusammenhang mit den Empfehlungen der unabhängigen Untersuchung berichtet.


1. Klärung und Verkörperung von Rigpas Vision

Nach einer Zeit der Reflexion über unsere Vision als buddhistische Gemeinschaft haben wir Rigpas Ziel, als ein Fahrzeug für die Nyingma- und Dzogchen-Linie des tibetischen Buddhismus zu dienen, bekräftigt. 

Die Ergebnisse unserer Reflexion sind im Dokument zur Vision von Rigpa festgehalten. 

Wir denken weiterhin darüber nach, was es bedeutet, in der westlichen Gesellschaft eine authentische buddhistische Vajrayana-Gemeinschaft zu sein und führen dazu einen fortlaufenden Dialog mit anderen buddhistischen Gruppen und zeitgenössischen westlichen und asiatischen Lehrer*innen.  

Wir bieten einen vollständigen und authentischen Pfad des buddhistischen Studiums und der buddhistischen Praxis an, sowohl für Menschen, die den Wunsch haben, diesem Pfad in seiner Gesamtheit zu folgen, als auch für diejenigen, die das Mitgefühl und die praktische Weisheit von Buddhas Lehren in ihrem Leben anwenden möchten.

Rigpa wurde 1979 gegründet und seither haben mehr als 80 renommierte tibetisch-buddhistische Lehrer*innen in Rigpa gelehrt und die Rigpa-Schüler*innen in ihrem Studium und ihrer Praxis angeleitet. Alleine im Jahr 2019 erhalten wir von zwanzig Lehrer*innen Unterweisungen zum gesamten Spektrum von Buddhas Lehren, von den “Grundlagen des buddhistischen Pfades", über Mahayana (Mitgefühl), bis hin zu Vajrayana und Dzogchen, unter anderem von Seiner Heiligkeit dem 42. Sakya Trizin Ratna Vajra Rinpoche,  von Seiner Eminenz dem 7. Kyabje Yongzin Ling Rinpoche, (in alphabetischer Reihenfolge) von Dzigar Kongrul Rinpoche, Dzogchen Ponlop Rinpoche, Jetsün Khandro Rinpoche, Khamtrul Rinpoche, Khenchen Namdrol Rinpoche, Neten Chokling Rinpoche, Orgyen Tobgyal Rinpoche, Pema Rigstal Rinpoche, Khenchen Pema Sherab, Rabjam Rinpoche, Tulku Ridgzin Pema, Ringu Tulku Rinpoche, Tsoknyi Rinpoche sowie von den westlichen Lehrern Dungse Jampal Norbu, Lama Tsering Everest, Elizabeth Mattis Namgyel und Andy Karr.

Was wurde bisher unternommen?

  • Nachdem sich Sogyal Rinpoche im August 2017 als Rigpas spiritueller Leiter zurückgezogen hat, wurde das Vision Board als Rigpas Leitungsgremium berufen. Das Vision Board wird von angesehenen tibetisch-buddhistischen Lamas beraten, unter anderem von Dzongsar Khyentse Rinpoche und Mindrolling Jetsün Khandro Rinpoche – die beide Schlüsselrollen in der Übersetzung des tibetischen Buddhismus für die moderne Welt spielen – sowie Khenchen Namdrol Rinpoche, ein großer Gelehrter und Linienhalter der Ngagyur Nyingma Tradition. Darüber hinaus wird Rigpa regelmäßig von einer Reihe weiterer tibetisch-buddhistischer Lamas unterstützt.

Aktuelles

  • Von Dezember 2018 bis April 2019 kam unsere Sangha in den verschiedenen Rigpa-Zentren zusammen, um über Rigpas Vision zu reflektieren und sich darüber auszutauschen, was wir in den vergangenen 18 Monaten gelernt haben. Unter anderem haben wir uns angeschaut, wie sich Rigpas Vision in den vergangenen 40 Jahren entwickelt haben, was wir über die Rigpa-Kultur gelernt haben und was es bedeutet, unsere Linie und Tradition im 21. Jahrhundert weiterzuführen. Mehr zu den Ergebnissen dieses Reflexionsprozesses in der Rigpa-Gemeinschaft findet ihr  hier.

Dokumente

Kontakt

Vinciane Rycroft: vision.board@rigpa.org

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2. Kommunikation der Beziehung zwischen Rigpa und Sogyal Rinpoche

Sogyal Rinpoche hat sich im August 2017 unwiderruflich als Rigpas spiritueller Leiter zurückgezogen. Es besteht keine anderweitige rechtliche oder organisatorische Verbindung zwischen Sogyal Rinpoche und Rigpa und er erhält von Rigpa weder finanzielle noch organisatorische Unterstützung. Er befindet sich derzeit im Retreat und unterzieht sich einer medizinischen Behandlung. 

Die Kommunikation mit ihm erfolgt über sein privates Sekretariat: sogyalrinpocheoffice@gmail.com. Briefe an Sogyal Rinpoche werden direkt an die o.g. E-Mail-Adresse gesandt.

__________

Sogyal Rinpoche hat in den mehr als 40 Jahren seiner Lehrtätigkeit eine große Anzahl einzigartiger Belehrungen gegeben. Die Aufnahmen dieser Belehrungen stehen Schüler*innen und Rigpa-Zentren, die sie hören und studieren möchten, weiterhin zur Verfügung.

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3. Sich verpflichten, in Rigpa eine sichere Umgebung zu schaffen

Wir verpflichten uns, für alle, die in unseren Zentren und Retreats mit Rigpa in Kontakt kommen, eine sichere Umgebung schaffen. 

Für die Schaffung einer sicheren Umgebung stützt sich die Rigpa-Gemeinschaft auf den Rigpa-Verhaltenskodex, die gemeinsamen Werte und Richtlinien und das Beschwerdeverfahren.

  • Alle, die in Rigpa eine Funktion ausüben, sind verpflichtet, den Verhaltenskodex zu unterzeichnen und an einer Schulung über das Erkennen von Fehlverhalten und den Umgang mit Vorwürfen und Beschwerden teilzunehmen.
    Der Kodex gilt auch für Gastdozenten, Lehrer*innen und Kursleiter*innen.

  • Das Beschwerdeverfahren läuft in jedem Land auf lokaler und nationaler Ebene und umfasst zusätzlich ein externes unabhängiges Gremium, das direkt kontaktiert und im Falle von Beschwerden über vergangenes und auch gegenwärtiges Verhalten aktiviert werden kann.

  • Dieses unabhängige Gremium hat derzeit zwei Mitglieder. Beide sind langjährige westliche buddhistische Lehrerinnen aus den USA, die von Jetsün Khandro Rinpoche nominiert wurden und über Erfahrungen und Qualifikationen in westlicher Psychologie und Beratung verfügen.

  • Das unabhängige Gremium ist befugt, Empfehlungen an die Rigpa-Vorstände, einschließlich des Vision Board, zu geben, zu deren Umsetzung sich die Rigpa-Vorstände verpflichten.

Informationen über die Ausarbeitung des Verhaltenskodex und des Beschwerdeverfahrens findet man in der Einleitung des Kodex, im Rigpa News Blog und auf der Webseite von Rigpa Deutschland unter “Aktuelles” sowie in früheren Newslettern an die Rigpa-Sangha

Was wurde bisher unternommen?

  • September/Oktober 2018 bis jetzt: In jedem Land wird ein nationales Beschwerdegremium eingerichtet. Diese Gremien arbeiten gemeinsam an einer länderübergreifenden standardisierten und optimierten Vorgehensweise.

  • August 2018: Die Ausarbeitung des Beschwerdeverfahrens ist abgeschlossen und ein unabhängiges externes Beschwerdegremium wird eingesetzt. 

  • Juni/Juli 2018: Mitglieder der Arbeitsgruppe und der nationalen Teams laden Aktive und Kursleiter*innen zu Fragerunden bezüglich des Verhaltenskodex ein.

  • Juni 2018: Der Rigpa-Verhaltenskodex wird vom Vision Board und allen Rigpa-Vorständen angenommen und verabschiedet. Alle Mitglieder erhalten per E-Mail eine Kopie des Kodex, der zudem auf rigpa.org öffentlich zugänglich gemacht wird.

  • März 2018: Der Entwurf des Verhaltenskodex wird mit der Bitte um Feedback an die Sangha geschickt und zusätzlich mit externen Beratern besprochen.

  • August 2017 bis Januar 2018: Die Rigpa-Gemeinschaft nimmt an Workshops zur Erarbeitung der gemeinsamen Werte und Richtlinien teil.

  • Juli 2017: Die Vorstände verpflichten sich, einen neuen Verhaltenskodex zu erstellen und ein Beschwerdeverfahren einzuführen. 

Vortragende und Lehrende und der Verhaltenskodex

  • Vortragende und Lehrer*innen in den Rigpa-Zentren werden über die einschlägigen Richtlinien, einschließlich der Richtlinien in Bezug auf eine sichere Umgebung und die Sammlung von Spenden, informiert, bevor sie mit den Schüler*innen in Kontakt kommen.

  • Seit Juli 2018 wurden alle Gastlehrer*innen und ihre Teams über den Rigpa-Verhaltenskodex informiert und haben ihn angenommen. Dazu gehören Jetsün Khandro Rinpoche, Tsoknyi Rinpoche, Orgyen Tobgyal Rinpoche, Neten Chokling Rinpoche und Khenchen Namdrol Rinpoche.

Initiativen auf nationaler Ebene

  • Die Europäische Buddhistische Union, zu deren aktiven Mitgliedern Rigpa gehört, hat eine Erklärung zum Missbrauch in buddhistischen Gemeinschaften veröffentlicht. Hier kann die „Erklärung zum Missbrauch in buddhistischen Gemeinschaften“ der EBU aus dem Jahr 2018 heruntergeladen werden.

  • Die Deutsche Buddhistische Union, zu deren aktiven Mitgliedern Rigpa gehört, hat zwei Ansprechpartner*innen als Anlaufstelle für Menschen ernannt, die im buddhistischen Kontext Missbrauch erfahren haben oder unsicher sind, wie eine Situation, in der sie sich unbehaglich oder bedrängt fühlten, einzuschätzen ist. Sie bietet Betroffenen vorrangig Unterstützung an, keine Mediation oder Konfliktlösung. Diese unabhängigen Kontakte sind eine weitere Option für alle, die das Beschwerdeverfahren von Rigpa Deutschland nutzen. Einzelheiten findet man auf der Webseite von Rigpa Deutschland unter „Beschwerdeverfahren“.

  • Der Vorstand von Rigpa Niederlande hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich damit befasst, was man aus der Vergangenheit lernen muss und wie in der niederländischen Sangha Heilung ermöglicht werden kann. Die niederländische Sangha kann ihre Ideen und Ratschläge über eine zu diesem Zweck eingerichtete E-Mail-Adresse an diese Arbeitsgruppe kommunizieren: heling@rigpa.nl.

  • Es wurden zwei neue Vertrauenspersonen ernannt. Die Vertrauenspersonen bieten eine vertrauliche, sichere Zuhörsituation und Soforthilfe an. Die Vertrauenspersonen beraten und unterstützen Sangha-Mitglieder dabei, ihre Anliegen vorzubringen. Die Buddhistische Union der Niederlande (BUN) stellt darüber hinaus eine externe Vertrauensperson zur Verfügung, so dass Rigpa-Schüler*innen eine weitere, alternative Anlaufstelle haben.

  • Rigpa UK wurde Mitglied von Thirty-one:eight, das sich auf die Unterstützung von Wohltätigkeitsorganisationen, Kirchen und anderen religiösen Gemeinschaften spezialisiert hat, um ihnen zu helfen, eine sicherere Umgebung zu schaffen und die Einhaltung der englischen Schutz- und Sicherheitsgesetze gewährleisten.

  • Der erste Trainingsworkshop fand am 27. April 2019 mit einem professionellen Ausbilder von Thirty-one:eight statt. Teammitglieder, einschließlich erfahrener Kursleiter*innen aus so weit entfernten Orten wie Northumberland und Schottland, nahmen daran teil. Zu den Teilnehmer*innen gehörten auch Averil Schram aus der Lerab-Ling-Arbeitsgruppe zur Gewährleistung eines sicheren Umfelds, Vinciane Rycroft vom Vision Board und Catherine Paul, die auf internationaler Ebene den Überblick über die Umsetzung von Maßnahmen zur Gewährleistung eines sicheren Umfelds hält.

  • Es wurde eine Rigpa-UK-Gruppe zur Gewährleistung eines sicheren Umfelds gebildet, um die bestehenden Rigpa-UK-Richtlinien zu überprüfen und zu aktualisieren.

  • Das nächste englische Rigpa-Training zu diesem Thema wird im September 2019 in London stattfinden. 

  • Auch in der Lerab-Ling-Gemeinschaft gibt es eine Arbeitsgruppe, die Richtlinien entwickelt und den Schulungsbedarf ermittelt, um die Umsetzung des Verhaltenskodex und die Schaffung einer sicheren Umgebung in Lerab Ling sowie die Umsetzung der Vorgaben des Beschwerdegremiums in Lerab Ling sicherzustellen.

Nächste Schritte

  • Erstellung eines umfassenden und klaren Plans für ein sicheres Umfeld in jedem Land und jedem Retreat-Zentrum, um aufzuzeigen, wie wir Verantwortung für die Gewährleistung eines freundlichen, offenen Umfelds übernehmen, in dem die Unterschiede und die Würde der anderen respektiert werden und in dem jede*r das Recht hat, sicher zu sein vor Diskriminierung oder Missbrauch.

  • Aktualisierung bestehender und Entwicklung neuer Richtlinien und Verfahren, um die Umsetzung des Verhaltenskodex und des Beschwerdeprozesses zu unterstützen; Identifizierung des Schulungsbedarfs und Organisation von Schulungen durch externe Anbieter sowie von internen Kursen zu Themen wie Schutz gefährdeter Erwachsener, Erkennung von Fehlverhalten, Aufnahme von Beschwerden und Umgang mit Beschwerden.

Anlaufstelle und Kontaktdaten

  • Das externe unabhängige Gremium steht für Beschwerden zur Verfügung, die vergangene und gegenwärtige Vorkommnisse betreffen: independentgrievancecouncil@gmail.com

  • Die Kontaktdaten der nationalen Beschwerdegremien sind hier aufgelistet.

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4. Die Verantwortung für Heilung und frühere Verletzungen übernehmen

Wir lernen aus den Ergebnissen des Untersuchungsberichts und wenden uns individuell an ehemalige und gegenwärtige Rigpa-Mitglieder, die sich verletzt fühlen.

Was wurde bisher unternommen?

  • Nach dem Brief mit den Anschuldigungen gegen Sogyal Rinpoche vom Juli 2017 wurden die Autoren von Mitgliedern der nationalen und/oder internationalen Rigpa-Teams persönlich kontaktiert.

  • Die Rigpa-Vorstände haben gemeinsam die unabhängige Untersuchung initiiert, um für die Beschwerdeführer die Möglichkeit zu schaffen, in einem vertraulichen und einfühlsamen Rahmen gehört zu werden. Der Bericht wurde am 5. September 2018 veröffentlicht.

  • Da fünf der acht Briefeschreiber aus den USA stammen, zog Rigpa USA im Dezember 2017 zudem eine neutrale dritte Partei hinzu – die Zen-basierte Versöhnungsorganisation An Olive Branch – und beauftragte sie, als Anlaufstelle zu dienen und einen Heilungsprozess einzuleiten.

  • Die internationalen und nationalen Rigpa-Leitungsteams, einschließlich des Vision Board, haben sich mit der Kultur in Rigpa auseinandergesetzt und inwiefern sie mit dazu beigetragen hat, dass diese Situation entstehen konnte. Es finden weiterhin Workshops zu diesen Themen statt.

  • Im März 2019 veranstaltete die Rigpa-Gemeinschaft ein Gebetstreffen in Bodhgaya mit über 300 Teilnehmer*innen, das der Wiederherstellung und Erneuerung unseres spirituellen Pfades sowie unserer Verbindung untereinander und zu all unseren Lehrer*innen gewidmet war. 

Aktuelles

Die Vorstände kontaktieren diejenigen, die ihren Schmerz zum Ausdruck gebracht haben, nicht nur informell, wie es anfangs der Fall war, sondern auch formell durch Briefe und Einladungen zu Treffen und das Angebot von Unterstützung. Ein Beispiel ist die Rigpa-Gemeinschaft in den USA, die sich nach dem von An Olive Branch organisierten Wochenende zum Thema „Zuhören, Hören und Anerkennen“ einen Brief an ehemalige Sangha-Mitglieder schickte.

Diese Arbeit wird vom Vision Board zusammen mit den nationalen Teams sowie einem kleinen Team von professionellen Mediatoren geleitet. 

Dokumente

Kontakt

boards@rigpa.org


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5. Vertiefung unserer Kultur des Zuhörens, des Nicht-Urteilens und der klaren Kommunikation

Wir vollziehen einen Kulturwandel auf allen Ebenen der Gemeinschaft und der Organisation mit dem Ziel, besser zuzuhören, nicht zu urteilen und klar zu kommunizieren.

Was wurde bisher unternommen?

  • November 2018: Die Vorstände und das Vision Board konsultierten die internationale Gemeinschaft zu diesem „Moving Forward“-Plan, der vorgeschlagenen Satzung des Vision Board und dem Verfahren zur Ernennung neuer Mitglieder. Eine Zusammenfassung des Feedbacks wurde in Sangha-Treffen und Newslettern bekannt gegeben.

  • September 2017 bis heute: In Rigpa wurden mit der E-Mail-Adresse share@rigpa.org neue Kommunikationskanäle geschaffen, und im September 2017 startete der Sangha-Miteinander Newsletter mit dem Wunsch, vollständige Transparenz zu schaffen. Der Sangha-Miteinander Newsletter wird an alle Rigpa-Mitglieder verschickt. Hier kann man die bisherigen Ausgaben lesen.

  • August 2017 bis Dezember 2017: In Workshops haben wir die Werte herausgearbeitet, die uns als Gemeinschaft wichtig sind und die wir beibehalten möchten, und auch die Aspekte, die wir in Zukunft ablegen möchten. Die Ergebnisse dieser Workshops flossen anschließend in den Verhaltenskodex ein.

  • Juli 2017 bis heute: Jede Rigpa-Organisation hat Zeit und Raum für offenen Austausch geschaffen und ihren Mitgliedern damit die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen, persönliche Erfahrungen zu teilen, Reaktionen zum Ausdruck zu bringen und die ganze Vielfalt an Ansichten und Meinungen auszusprechen.

  • Dezember 2018 bis März 2019: Das Vision Board hat unter Anwendung des in der Vision Board Satzung beschriebenen Prozesses langjährige Mitglieder der Rigpa-Sangha gebeten, neue Mitglieder für den Vision Board zu nominieren.

Nächste Schritte

Wir sind uns bewusst, dass Zuhören, Nicht-Urteilen und gute Kommunikation kontinuierlich geübt und vertieft werden müssen. Wir verpflichten uns, regelmäßig zu überprüfen, dass wir uns weiterhin positiv verändern, und bitten dazu unsere Mitglieder um ihr Feedback.

Dokumente

Kontakt

Catherine Paul: share@rigpa.org

Vision Board:  vision.board@rigpa.org


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6. Stärkung unserer Leitungsrichtlinien, unserer Transparenz und unserer Finanzabläufe

Die Einführung einer neuen föderativen Struktur stellt sicher, dass Rigpa auf internationaler Ebene weiterhin harmonisch als Gesamtorganisation arbeitet. Dazu gehören nachvollziehbare, transparente Entscheidungsprozesse. Oberste Priorität haben streng geregelte Finanz- und Fundraising-Abläufe und -Berichte.

Was wurde bisher unternommen?

Einführung einer Föderation

  • Die vierzehn Rigpa-Organisationen haben sich darauf geeinigt, ein Föderationsmodell auszuprobieren und haben eine Satzung und einen Zusammenschlussvertrag ausgearbeitet. Sie testen derzeit das föderative Entscheidungssystem, bevor sie nach Abschluss dieser Testphase die Satzung verabschieden. Dieser Prozess wird durch eine Föderationsarbeitsgruppe unterstützt und von den Vorstandsvorsitzenden der Rigpa-Organisationen angeführt.

  • Die Vorstandsvorsitzenden der einzelnen Rigpa-Organisationen arbeiten zusammen und treffen sich alle zwei Wochen. Die International Coordinating Group (das Exekutivorgan) besteht aus nationalen Direktor*innen und Leiter*innen der Retreat-Zentren und tagt alle zwei Wochen. Sie ersetzte im September 2018 die vorläufige International Holding Group. Mehr über Rigpas Managament Teams.

Leitungsebene

 

  • Patrick Gaffney, Philip Philippou and Dominique Side haben sich per Ende September 2018 vollständig von allen Leitungsaufgaben in Rigpa zurückgezogen. Sie befinden sich derzeit in einer Phase der Reflexion.

    • Patrick ist aus dem Vision Board und dem Rigpa UK Board zurückgetreten.

    • Philip ist aus dem Vision Board ausgetreten und hat sich von seinen weiteren Leitungsaufgaben in Rigpa Schweiz, Rigpa Deutschland und Dzogchen Beara zurückgezogen.

    • Dominique hat sich von ihrer Rolle als Leiterin der Lerab Ling Gemeinschaft zurückgezogen.

    • In jeder der betroffenen Organisationen fanden klare Übergaben statt.

Aktuelles zu den Finanzabläufen:

  • Die Richtlinien und Vorgehensweisen in Bezug auf die Sammlung von Spenden für Gastlehrer*innen werden aktualisiert, um auf diese Weise sicherzustellen, dass sie mit den aktuellen Anforderungen jedes Landes und den Erwartungen der Spender*innen in Einklang sind.

Untersuchung durch die britische und australische Charity Commission

  • Untersuchung durch die UK Charity Commission: Im Nachgang zum Lewis Silkin-Bericht führt die UK Charity Commission eine rechtliche Überprüfung der Gemeinnützigkeit von Rigpa UK durch. Rigpa UK arbeitet eng mit der Charity Commission zusammen, um ihre Anfragen zu beantworten. Am 13. Juni 2019 teilte die Kommission mit, dass sie Patrick Gaffney für einen Zeitraum von acht Jahren von der Tätigkeit als Treuhänder für Wohltätigkeitsorganisationen ausgeschlossen hat. 

  • Untersuchung der Australian Charities and Not-for-Profits Commission (ACNC): Die Australian Charities and Non-Profits Commission (ACNC) hat im Januar 2018 eine Untersuchung von Rigpa Australien eingeleitet. Am 4. Juni 2019 teilte die ACNC mit, dass Rigpa ihren Anforderungen nachgekommen ist und die Untersuchung nun abgeschlossen ist.

Dieser Aktualisierungsprozess wird von den Vorstandsvorsitzenden jeder Rigpa-Organisation geleitet.

Dokumente

Rigpa auf dem Weg zu einer Föderation (Juni 2018): Bericht vom Treffen

Rigpas Management-Teams

Kontakt

boards@rigpa.org

Aktuelles

Ernennung einer spirituellen Leiterin für Lerab Ling: Lerab Ling, Rigpas wichtigstes Retreat-Zentrum, wurde 2002 vom französischen Innenministerium als religiöse Gemeinschaft anerkannt. Von einer religiösen Gemeinschaft wird verlangt, dass sie eine*n spirituelle*n Leiter*in hat. Im März 2019 stimmte Ihre Eminenz Mindrolling Jetsün Khandro Rinpoche zu, die Rolle der amtierenden spirituellen Leiterin der Rigpa-Gemeinschaft in Lerab Ling für eine Übergangszeit zu übernehmen – ein Amt, das seit dem Rückzug von Sogyal Rinpoche im August 2017 nicht besetzt war. Diese spirituelle Leitung Ling gilt nur für Lerab Ling und nicht für Rigpa insgesamt. Die spirituelle Leitung von Rigpa als Ganzes liegt weiterhin beim Rigpa Vision Board in Zusammenarbeit mit den Lamas, die als unsere spirituellen Berater fungieren. 

Hier gibt es mehr Informationen zur spirituellen Leitung und Führung von Lerab Ling. 

Ernennung neuer Vision-Board-Mitglieder: Im April 2019 wurden drei neue Mitglieder des Vision Board ernannt – Philippe Cornu und zwei Jugendberater, Yara Vrolijks und Fian Löhr. Mehr dazu.

Untersuchung durch die Australian Charities and Not-for-Profits Commission (ACNC): Am 4. Juni 2019 teilte die ACNC mit, dass Rigpa ihre Anforderungen erfüllt habe und dass die Untersuchung nun abgeschlossen sei. Die ACNC hatte im Januar 2018 eine Untersuchung von Rigpa Australien eingeleitet. Rigpa hat seither daran gearbeitet, ihrer Forderung nach Umsetzung der Empfehlungen des Lewis-Silkin-Berichts nachzukommen, die notwendigen Maßnahmen zur umfassenderen Fürsorge und zum Schutz der Schüler*innen und der Öffentlichkeit abzuschließen und die Verbesserung der Leitungsrichtlinien fortzusetzen.


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