| Seine Heiligkeit der Dalai Lama weiht den Tempel in Lerab Ling ein |
Am Donnerstag, den 21. August, kurz vor 10 Uhr, setzte ein Flugzeug auf dem Flugplatz Millau-Larzac, auf dem abgelegenen Larzac-Plateau in Südfrankreich, zur Landung an. Unter der kleinen Gruppe von Passagieren des kurzen Flugs von Nantes befand sich Seine Heiligkeit der Dalai Lama. Für Tibets weltliches und spirituelles Oberhaupt begann damit der letzte Abschnitt seiner zwölftägigen Frankreichreise, die in Paris ihren Anfang genommen hatte. Nach Besuchen in buddhistischen Zentren in der Normandie und der Bretagne sowie einer fünftägigen Belehrung und einem öffentlichen Vortrag in Nantes stand nun – vor seiner Rückkehr nach Dharamsala in Indien – die Einweihung eines der größten tibetisch-buddhistischen Tempel Europas auf dem Programm. Als der Dalai Lama aus dem Flugzeug stieg, wurde er bereits von Sogyal Rinpoche erwartet und willkommen geheißen. In Lerab Ling stieg die Spannung. Über zweitausend Menschen hatten sich an der Straße, die vom Haupttor zum Tempel hinabführt, aufgereiht. Viele von ihnen waren schon vor acht Jahren beim ersten Besuch des Dalai Lama in Lerab Ling dabei gewesen, als er eine wichtige buddhistische Belehrung gegeben und das Gelände gesegnet hatte, auf dem inzwischen der Tempel steht. Als sich unter den Wartenden nun die Nachricht verbreitete, dass er sich mit seiner Eskorte näherte, machte sich eine Gruppe von Mönchen aus Lerab Ling und dem Gyurme Ling-Kloster im indischen Bir am Tempel bereit, um Seine Heiligkeit in einer zeremoniellen Prozession zu begleiten. Doch während die frisch gehissten Gebetsfahnen am Straßenrand in der leichten Brise flatterten und die Sonne hell auf die Kupferdächer des Tempels schien, war vom Auto Seiner Heiligkeit weit und breit nichts zu sehen. Der vollständige Artikel ist im View, dem Rigpa-Journal, in der Ausgabe vom Dezember 2008 zu finden. |
