Friede, Mitgefühl und Weisheit finden in einer komplexen Welt  E-Mail

Diese Belehrung, die Sogyal Rinpoche während seines Besuchs in Australien gab, bringt viele Aspekte seiner Anweisungen über die Meditation in einer essentiellen Form zusammen.

Rinpoche erklärt zudem recht tief gehend, wie wir mithilfe der Meditation direkt mit unseren drei Arten des Geistesbewusstseins arbeiten, uns von unseren Verdunklungen reinigen und letztlich Erleuchtung erlangen können. Ob wir glücklich sind oder leiden hängt von unserer Wahrnehmung unserer selbst und der Welt ab. Wenn wir den dualistischen Geist überwinden können, sind wir daher nicht mehr der Unbeständigkeit momentaner Gedanken und Launen unterworfen und finden dauerhaftes Glück. Dies können wir erreichen, indem wir Meditation und Mitgefühl praktizieren und vor allem unseren Geist verwandeln. Meditation verlangsamt unsere Tendenz zu greifen und auf das zu reagieren, was wir sehen. Indem wir allmählich lernen, unabgelenkt in der Qualität des reinen Erkennens zu ruhen, lösen wir die Konzepte und Leid verursachenden Emotionen, die unser Greifen hervorruft, auf, reinigen uns von ihrem verzerrenden Einfluss und entdecken unsere innewohnende Weisheit. Die meisten von uns müssen auf diesem Pfad der Praxis erst einmal damit beginnen, unseren wilden Geist mit Shamatha-Meditation zu beruhigen. Indem wir unsere Achtsamkeit entwickeln, uns ihrer auf wachsame Weise gewahr bleiben und offen und weit im Zustand der Unabgelenktheit verweilen, befreien wir uns von unseren Konzepten und kehren zur Erkenntnis unserer letztendlichen Natur zurück.