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Im November 1998 fand in Washington D.C. der erste internationale Kongress für tibetische Medizin statt. Die bisher einzigartige Versammlung von tibetischen Ärzten, Lamas, Medizinern und Spezialisten aus der ganzen Welt wurde von Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama feierlich eröffnet. Sogyal Rinpoche wurde darum gebeten, den Eröffnungsvortrag zu halten.
Eure Heiligkeit, verehrte Ärzte und Gelehrte, meine Damen und Herren. Es ist mir eine große Ehre, heute, anlässlich des Internationalen Kongresses für tibetische Medizin, das Wort an Sie richten zu dürfen. In meinen Ausführungen möchte ich in aller Kürze und aus meinem begrenzten Verständnis heraus die spirituellen und geistigen Dimensionen des Heilens der buddhistischen Tradition Tibets darlegen. Ich werde dabei auf meine eigenen Erfahrungen dessen, was ich im Westen als wirksam erfahren habe, zurückgreifen. Natürlich habe ich alles, was ich überhaupt verstehe, nur der unendlichen Güte meiner eigenen Meistern zu verdanken, von denen ich besonders Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö, Dudjom Rinpoche und Dilgo Khyentse Rinpoche hervorheben möchte, die auf vollkommene Art die Weisheit und das Mitgefühl des buddhistischen Pfades verkörpern.
Einleitung Die uralte Wissenschaft der tibetischen Medizin wurzelt in den Lehren des Buddha, deren Essenz stets die zentrale Wichtigkeit des Geistes betont. Der Buddha sagte:
„Begehe keine einzige unheilsame Handlung; sammle einen Schatz an Tugend; diesen unseren Geist zu bändigen – das ist die Lehre des Buddha.“
Er sagte ebenfalls:
„Wir sind, was wir denken; alles, was wir sind, entsteht mir unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken schaffen wir die Welt. Sprich oder handle mit einem reinen Geist – und Glück wird dir folgen.“
Der Geist ist sowohl die Quelle des Glücks als auch die Wurzel des Leidens. Es wohnt ihm eine ebenso außerordentliche Heilkraft inne als auch die Fähigkeit, uns krank zu machen..
Auf welche Weise genau kann nun der Geist körperliche Krankheit hervorrufen? Die so genannten Vier Tantras, die maßgeblichen Quellen der tibetischen Medizin, sprechen hier eine deutliche Sprache:
„Dies ist eine Erklärung der allgemeinen Ursache aller Krankheiten. Es gibt lediglich einen einzigen Grund … nämlich die Unwissenheit durch Nichtverstehen der Bedeutung von ,Ichlosigkeit‘…
Nun zu den spezifischen Ursachen: Aus Unwissenheit entstehen die drei Gifte, nämlich Anhaftung, Hass und Engstirnigkeit, aus denen wiederum Störungen in den Körpersäften Wind, Galle und Schleim resultieren.“
Die Diagnose der grundlegenden Ursache jeglicher Krankheit lautet „Unwissenheit“, mit anderen Worten, wir schreiben uns selbst und den uns umgebenden Phänomenen fälschlich einen dauerhaften und unabhängigen Wesenskerns zu. Nach den Erklärungen der tibetischen Medizin führt dies zu:
- Sehnsucht und Begehren, verantwortlich für Störungen des Windes (lung);
- Hass und Stolz, die Störungen der Galle hervorrufen;
- Verwirrung und Engstirnigkeit, die Störungen im Schleimhaushalt (beken) bewirken.
Das Verständnis der Wechselbeziehung zwischen Körper und Geist ist seit Jahren weltweit gewachsen und hat unter anderem die Verbindung von Krankheit mit der Art und Weise, wie wir mit Stress und unseren Emotionen umgehen, verdeutlicht. In seinem Buch „Emotionale Intelligenz“ schreibt Daniel Goleman:
„Bei Menschen, die dem Einfluss chronischer Unsicherheit, langer Zeiträume von Trauer und Pessimismus, unlösbarer Anspannung oder unaufhörlicher Feindseligkeit, Zynismus oder Verdächtigungen ausgesetzt waren, verdoppelte sich das Risiko einer Erkrankung … In dieser Größenordnung werden störende Emotionen zu einem Risikofaktor von der Giftigkeit etwa des Rauchens oder eines erhöhten Cholesterinspiegels im Falle von Herzkrankheiten – mit anderen Worten, zu einer der Hauptbedrohungen unserer Gesundheit.“
Aber genauso wie unangenehme Geisteszustände Störungen hervorrufen können, so sind auch positive, erhebende Gefühle in der Lage, zu einer guten Gesundheit beizutragen: Zustände wie etwa Geistesfrieden, Optimismus, Vertrauen, Humor, ein Gefühl in guter Gesellschaft zu sein, Freude, Liebe, Güte, Mitgefühl und Hingabe. Auch dieser Tatbestand wurde im Westen vielfach beobachtet. Als neueres Beispiel mag Norman Cousins dienen, der sich quasi gesund lachte, ebenso Entdeckungen von Dr. Dean Ornish über die Wirkungen emotionaler Unterstützung und Liebe auf die körperliche Gesundheit und die Lebenserwartung, die er in seinem Buch „Love and Survival“ veröffentlicht hat.
Den Geist üben Die ganze Stoßrichtung buddhistischer Praxis, so könnte man sagen, ist auf die Beseitigung eben dieser negativen, krank machenden Geisteszustände und die Erzeugung positiver Einstellungen gerichtet, um so unseren Geist und unsere Emotionen zu transformieren, und auf diese Weise unser ganzes Wesen zu heilen: Körper, Sprache, Geist und Herz.
Der buddhistische Ansatz geistiger Transformation beginnt mit der Arbeit an unseren Lebenseinstellungen. Wir nutzen die Kraft der Vernunft, um unsere Täuschungen, störenden Emotionen und sogar grundsätzliche Annahmen zu analysieren und zu hinterfragen, um – ganz einfach gesagt – einen Weg zu finden, glücklich zu sein. Ein tibetischer Meister, Dodrupchen Jikme Tenpe Nyima, bringt den Zusammenhang von Geistesfrieden, Glück und Gesundheit auf den Punkt:
„Wenn du es dir zur Gewohnheit machst, ausschließlich auf das Leid zu schauen, wann immer du durch fühlende Wesen oder andere Umstände verletzt wirst, dann wird dein Geist schon beim geringsten Problem von Qualen erfüllt sein. Das liegt daran, dass es das Wesen jeder Wahrnehmung oder Vorstellung ist, sich durch Wiederholung zu verstärken, gleichgültig, ob es sich dabei um Glück oder um Leid handelt. Wenn die Kraft wiederholter Erfahrung allmählich anwächst, wird diese Wahrnehmung nach einer Weile zur Ursache, dass du tatsächlich Unglück auf dich ziehst, und Glück wird gar keine Chance mehr haben.
Wenn du dem Leid, das aus Angst erwächst, nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert bist, werden sich sämtliche anderen Leiden verflüchtigen, als würden die feindlichen Soldaten ihre Waffen strecken, und sogar Krankheiten verschwinden dann gewöhnlich ganz von selbst.
Die Mystiker der Vergangenheit hatten etliche Sprichwörter: ,Wenn du nicht über irgendetwas unglücklich oder unzufrieden bist, kommt der Geist nicht aus der Ruhe. Ist der Geist ungestört, bleibt auch der innere Wind (lung) ungestört.‘ Das bedeutet, dass die anderen Elemente des Körpers ebenfalls nicht in Aufruhr geraten. Dadurch wiederum bleibt dein Geist weiter ungestört, und das Rad ständigen Glücks wird sich drehen.“
Derartige Kontemplationen bilden einen wesentlichen Teil des buddhistischen Trainings des Geistes in liebevoller Güte und Mitgefühl, das wir Lojong nennen. Wenn die endgültige Ursache all unseres Leidens und unserer Krankheit unser Festhalten an einer falschen Sicht eines Selbst, in unserem dauernden selbstsüchtigen Greifen und den davon provozierten negativen Emotionen besteht, dann kann es kein wirkungsvolleres und geschickteres Heilmittel geben, als den Geist mit Liebe, Mitgefühl und Altruismus zu tränken.
Die buddhistischen Übungen von Mitgefühl und Liebe sind unerhört wirkungsvoll für die Transformation der Emotionen und die Heilung unserer selbst und anderer. Eine dieser Übungen, die einen besonderen Eindruck auf Menschen des Westens gemacht hat, ist die Übung des Tonglen, des „Gebens und Nehmens“. In ihr nimmt der Praktizierende all seinen Vorrat an positiven Gefühlen zusammen und übt sich darin, aus Mitgefühl alles Leiden, alle Krankheiten der anderen auf sich zu nehmen und ihnen im Gegenzug aus Liebe jedes nur erdenkliche Glück und Wohlergehen zu geben.
Die Tonglen-Praxis vermindert und eliminiert schließlich das klammernd-haftende Ich, während sie gleichzeitig unsere Fürsorglichkeit für andere verstärkt. Es wurde entdeckt, dass dies eine zutiefst therapeutische Wirkung ausübt, besonders auf diejenigen, die in ihrem Leben immer unter einem Gefühl des Mangels, der Frustration oder sogar des „Selbsthasses“ leiden, was heutzutage ziemlich verbreitet zu sein scheint. Ich habe daher eine Serie von Übungen entwickelt, in denen Tonglen angewendet wird, um einen Beitrag zu dieser Art von Heilung zu leisten.
In Tibet ist die Heilkraft des Tonglen tatsächlich legendär gewesen. Im heutigen Westen ist das Potential derartiger Praktiken noch weitgehend unerforscht. Ich bin allerdings der Meinung, dass sie – wäre ihre Übung verbreiteter – erstaunliche Ergebnisse bei geistiger und körperlicher Krankheit zeitigen könnten.
Meditation Eine weitere Praxis, auf die ich gern noch eingehen würde, ist die Praxis der Meditation, die so viele, die mit Kranken arbeiten, auf die eine oder andere Weise als Quelle tiefer Heilung erfahren haben. Der Geist buddhistischer Meditation kommt besonders schön in den Worten Nyoshul Khen Rinpoches zum Ausdruck:
„Lass ruhen in großem, natürlichem Frieden diesen erschöpften Geist, hilflos geschlagen von Karma und neurotischen Gedanken, wie von der unbarmherzigen Gewalt der wütenden Wogen im unendlichen Ozean von Samsara. Ruhe in großem, natürlichem Frieden.“
Durch die Übung des „ruhigen Verweilens“ oder stiller Meditation gelangt unser ruheloser, denkender Geist in einen Zustand tiefen inneren Friedens. Unsere widerstreitenden, zersplitterten Aspekte kommen zur Ruhe und freunden sich an. Indem Negativität und Aggression entwaffnet werden, Frustration, Spannung und turbulente Emotionen sich auflösen und das Unfreundliche und Schädliche in uns entfernt wird, enthüllt sich unser innerstes „gutes Herz“. Meditation ist also wahre innere Abrüstung.
Aus diesem Zustand „ruhigen Verweilens“ entsteht die ausgedehnte Klarheit und Einsicht des „klaren Sehens“: Dualität löst sich auf, das Ego wird schwächer und Verwirrung verweht. Die ganze Art und Weise, wie wir uns selbst sehen, verändert sich. Wir geben den Emotionen Raum, lernen von ihnen und werden frei von ihrem Einfluss.
Wenn sich dieses „klare Sehen“ allmählich vertieft, führt es uns zu einer Erfahrung des innersten Wesens der Wirklichkeit und der Natur unseres Geistes. Wenn nämlich die wolkengleichen Gedanken und Emotionen verwehen, enthüllt sich uns die himmelsgleiche Natur unseres wahren Wesens, und unsere Buddha-Natur – Bodhicitta – scheint daraus hervor wie die Sonne. Und so, wie die Sonne sowohl Licht als auch Wärme abstrahlt, strahlen Weisheit und liebevolles Mitgefühl aus der innersten Natur unseres Geistes. Das Greifen nach einem falschen Selbst oder Ich hat sich aufgelöst, und wir ruhen einfach – so gut wir es vermögen – in der Natur unseres Geistes, diesem zutiefst normalen Zustand, der keinerlei Bezugspunkte oder Konzepte, Hoffnung oder Furcht benötigt, aber dennoch eine stille und erhebende Gewissheit besitzt – die tiefste Form des Wohlbefindens, die man sich nur vorstellen kann.
Eine mündliche Anweisung eines großen Meisters bringt diese innerste Natur in mir zum Schwingen:
„Chu ma nyok na dang sem ma chö na de“
Nichts könnte einfacher und doch kraftvoller sein:
„Wenn Wasser nicht aufgewühlt wird, wird es klar. Das ist eine Tatsache. Gleichermaßen ist die Natur des Geistes so beschaffen, dass er, wenn man ihn nicht mit nutzlosem Denken verändert oder manipuliert, seinen ihm eigenen, natürlichen Frieden und sein Wohlbefinden findet.“
So viele Menschen haben entdeckt, dass nur ein winziger Einblick in die Natur des Geistes eine zutiefst verwandelnde, nährende und reinigende Wirkung hat. Da Krankheit vom Verlust der Sicht unserer wahren Natur kommt, muss das Erkennen der Natur unseres Geistes endgültige Heilung bedeuten.
Padmasambhava, der im achten Jahrhundert den Buddhismus nach Tibet brachte, macht dies noch deutlicher:
„Halte Krankheit nicht für ein Hindernis und sieh sie ebenso wenig als hilfreich. Lass deinen Geist einfach unverfälscht und frei … durchschneide den Fluss konzeptuellen Denkens … dann werden alte Krankheiten von selbst verschwinden und neue dich nicht mehr heimsuchen.“
Abschluss Heilpraktiken fallen generell in drei unterschiedliche Kategorien: Vorbeugung, Behandlung durch das Anwenden von Gegenmaßnahmen und Verwandlung. In einem alltäglichen Gleichnis könnte man diese drei vergleichen mit dem Meiden eines Feindes, seiner Konfrontation und Überwindung und der Verwandlung des Feindes in einen Freund. Heute habe ich nur eben die Meditation und das Üben des Geistes in Liebe und Mitgefühl umreißen können. Darüber hinaus gibt es jedoch eine gewaltige Bandbreite an Heilungspraktiken, besonders in Verbindung mit der Tradition des Vajrayana-Buddhismus, in dem die Heilung durch Transformation herbeigeführt wird. Einige dieser Techniken werden im Laufe des Kongresses noch vorgestellt werden. Sie gebrauchen jedes nur mögliche geschickte Mittel – Visualisation, geistige Imagination, Klang, Mantra, Bewegungsübungen und Yoga, und sie umfassen jeden Aspekt des menschlichen Geistes: Imagination, Intellekt und Emotion. Einige dieser Methoden sind bereits sehr erfolgreich bei der Bekämpfung von Krankheiten wie Krebs und AIDS angewendet worden.
Zum Abschluss möchte ich sagen, dass sich die wahre Kraft und Wirksamkeit der Übertragungslinie des tibetischen Buddhismus meiner Meinung nach am deutlichsten in den großen Praktizierenden und Meistern zeigt, deren bloße Präsenz bereits zutiefst heilsam wirkt. Wir haben das große Glück, einen von ihnen heute persönlich unter uns zu haben – Seine Heiligkeit den Dalai Lama.
Ich glaube, es ist weitgehend Seiner Heiligkeit zu verdanken, dass die tibetische Medizin überdauert und sich entwickelt hat. Ich möchte hier auch das Institut für Tibetische Medizin und Astrologie in Dharamsala, Indien, grüßen, eine der allerersten tibetischen Institutionen, die Seine Heiligkeit im Exil wiedererrichtet hat. Lassen Sie mich zugleich allen anderen tibetischen Ärzten und Zentren für tibetische Medizin auf der ganzen Welt meinen Dank bezeugen.
Eine Konferenz über tibetische Medizin in dieser Größenordnung mitzuerleben, die von so vielen berühmten Ärzten, Wissenschaftlern und Gelehrten aus der ganzen Welt besucht wird, ist mir eine große Freude. Ich gratuliere den Organisatoren und applaudiere von ganzem Herzen. Diese Konferenz ist eine aufregende Möglichkeit, und ich hoffe, dass in ihrem Kielwasser der Dialog weitergeführt werden wird. Der ganzheitliche Ansatz der tibetischen Medizin, der ja Körper und Geist umfasst, hält äußerst vielversprechende Möglichkeiten für die Welt bereit, die wir bis jetzt allerdings nur sehr oberflächlich in Augenschein genommen haben. Nun, da wir in das 21. Jahrhundert eintreten, können und sollten wir Forschungen auf vielen Gebieten anstellen. Zum Beispiel müsste untersucht werden, wie die mit der tibetischen Medizin einhergehenden erstaunlichen buddhistischen Heilmethoden in der richtigen Umgebung und mit für diese Dinge offenen Patienten angewendet werden könnten, um so ihre kombinierte Heilkraft zu erforschen. Damit die tibetische medizinische Tradition noch wirkungsvoller den Bedürfnissen der Menschen entgegen kommen kann, sind meiner Meinung nach jedoch noch zwei Dinge erforderlich:
- ein besseres Verständnis und eine bessere Kommunikation der tibetischen Ärzte untereinander und
- ein größerer Austausch und eine effektivere Zusammenarbeit zwischen tibetischen und westlichen Ärzten und Wissenschaftlern, und zwar in einer Art und Weise, die die Integrität der tibetischen Medizin intakt lässt.
Gemäß den Worten Seiner Heiligkeit:
„...ist die tibetische Medizin ein integriertes System der Gesundheitsfürsorge, das den Menschen Tibets über Jahrhunderte gedient hat und von dem ich glaube, dass es der Menschheit insgesamt noch viel Nutzen bringen kann. Wir begegnen hier der Schwierigkeit der Kommunikation, denn wie jedes wissenschaftliche System, so muss auch die tibetische Medizin sowohl in ihrem eigenen Bezugsrahmen als auch im Rahmen einer objektiven Forschung verstanden werden.“
Unter diesen Umständen, da bin ich mir sicher, wird die tibetische Medizin ihren rechtmäßigen Platz unter den universell respektierten Hauptsystemen der Medizin und Heilkunst einnehmen und unter Beweis stellen, was sie in einer zunehmend von Krankheiten und Störungen geplagten Welt mehr und mehr zur Linderung des Leidens überall beizutragen hat.
Quelle: Rigpa Journal 1, 2000, und Rigpa Rundbrief 3/1999
Eine bearbeitete Fassung dieses Artikels erschien in „Alternative Therapies in Health and Medicine", Mai 1999, Band 5. No. 3, S.70-72. Der Vortrag Seiner Heiligkeit auf diesem Kongress: „The Relevance of Tibetan Medicine Today" erschien in derselben Ausgabe auf S.67-69.
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